iwis erhöht Fertigungstiefe im Werk Wilnsdorf

06.02.2012

Mit der Erweiterung einer Werkshalle erhöht der Münchner Kettenhersteller iwis die Fertigungstiefe im Werk Wilnsdorf. Der Maschinenpark wurde mit einer neuen Schmieranlage und einer neuen Bolzenmaschine ergänzt. Die Werkserweiterung ermöglicht nun Sonderausführungen und kürzere Lieferzeiten von bis zu 48 Stunden für besonders eilige Fälle.

In der neu ausgebauten Produktionshalle im iwis-Werk in Wilnsdorf wurde der Maschinenpark erweitert und die bisherige Aufteilung der Anlagen in der Halle optimiert. Die bestehende Produktion wurde dahingehend ausgebaut, dass nun neben den Großserien auch kleinere Mengen effizient und schnell geliefert werden können.

„Mit diesen Änderungen wollen wir deutlich besser auf die Wünsche der Kunden eingehen, die nicht nur die großen Mengen an Sonderketten benötigen, sondern für die Instandhaltung einer Maschine kurzfristig auch kleinere Mengen verfügbar haben müssen,“ erläutert Dietmar Kölsch, Vertriebsleiter Deutschland bei iwis in Wilnsdorf.

 „Für den kleineren Bedarf sind wir nun in der Lage, Elite-Ketten mit Anbauteilen schnell und flexibel zu liefern, mit verschiedenen Sonderschmierungen zu versehen, in Fixlängen effizient abzulängen und zu messen sowie paarweise zu sortieren“, so Dietmar Kölsch. Das Ablängen geschieht je nach Kettengröße vollautomatisch von Haspeln direkt zur gewünschten Länge. Beim Umschmieren von Ketten gibt es neben den vier Standardschmierstoffen Elidur-, Lebensmittel-, Hochtemperatur- und Wachsschmierung die Möglichkeit, auf Anfrage auch andere Sonderschmierstoffe einzusetzen.

Das Herzstück des neuen Fertigungsbereiches bildet eine neu entwickelte Bolzenmaschine. Mit dieser Maschine sind die Wilnsdorfer in der Lage, vollautomatisch verlängerte Bolzen in Ketten zu montieren. Hochpräzise ersetzt diese Maschine den in der Kette verbauten Standardbolzen durch nahezu jede Art von Sonderbolzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Bolzenüberstand einseitig, beidseitig symmetrisch oder beidseitig asymmetrisch ist. Eine weitere Besonderheit der Anlage ist die wahlweise zuschaltbare Vorrichtung, die es ermöglicht, auch Verschlussbolzen mit Nut orientiert in der Kette zu montieren. Dabei wird die Lage des Bolzens im Zufluss ermittelt und gegebenenfalls korrigiert. Durch eine flexible Programmierung kann der Turnus der Bolzen frei gewählt werden. So kann zum Beispiel jeder Bolzen getauscht werden, oder aber auch jeder zweite, dritte oder vierte Bolzen. Dazu ist auch jeder unregelmäßige Turnus zu programmieren, zum Beispiel bei jedem dritten Glied zwei verlängerte Bolzen – dem Gestaltungsspielraum sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Ketten mit Anbauteilen wie Planlaschen und Winkellaschen bietet iwis im Zuge des Rapid-Service-Konzeptes vorerst in Teilungen von 08B bis 16B in Simplex- und Duplexausführung an. In diesen Größen sind eine Vielzahl von verschiedenen Laschenabmessungen auf Lager, um möglichst flexibel auf die Wünsche der Kunden eingehen zu können. Die Standardlieferzeit der Produkte mit Rapid-Service beträgt in der Regel zwei Wochen. Für besonders eilige Fälle bietet iwis aber auch einen Express-Service an, der eine Lieferzeit von 48 Stunden vorsieht. Um diese schnelle und flexible Abwicklung zu gewährleisten, wurde ein Kalkulationsprogramm entwickelt, welches es dem Vertrieb ermöglicht, ein Angebot mit wenig Aufwand innerhalb kürzester Zeit zu erstellen. Dies ist neben den neuen Montagemöglichkeiten eine Grundvoraussetzung des neuen Produktionskonzeptes.

Das Gesamtprogramm von iwis umfasst Präzisionsrollenketten, Hochleistungsrollenketten, Förderketten, wartungsfreie und korrosionsbeständige Ketten, Stauförderketten, Spezialförderketten, Flyerketten, Scharnierbandketten und Kunststoff-Mattenketten für industrielle Anwendungen, Landmaschinenketten und Zubehör für die Agrarindustrie, sowie Steuertriebsysteme für die Automobilindustrie. Neben Produktionstandorten in München, Landsberg, Wilnsdorf und Sontra sowie in Tschechien, China und USA hat iwis Niederlassungen in Brasilien, England, Frankreich, Indien, Italien, Kanada, Korea, Schweiz und Südafrika. Insgesamt ist iwis weltweit an 45 Standorten vertreten.

Bilder:

Bild 1: Neue Schmieranlage in Wilnsdorf
Bild 2: Waschanlage für Ketten
Bild 3: Neue Maschine für verlängerte Bolzen
Bild 4: Adaptierte Ketten von iwis für Förderaufgaben

Unternehmensinformation iwis:

Die iwis Gruppe mit Sitz in München zählt zu den führenden Anbietern von Präzisionskettensystemen für Antriebs- und Förderzwecke. Die iwis Gruppe umfasst drei Geschäftsbereiche:

  • iwis motorsysteme GmbH & Co. KG
    stellt Ketten und Steuertriebe für Motoren für die Automobilindustrie her.
  • iwis antriebssysteme GmbH & Co. KG
    produziert Präzisionsrollen- und Förderketten für industrielle Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, in der Verpackungs-, Druck- und Lebensmittelindustrie und der Fördertechnik.
  • iwis antriebssysteme GmbH,
    auch iwis agrisystems genannt, liefert Rollenketten, Landmaschinen-, Spezial- und Flyerketten, Scharnierband- und Mattenketten, Kettenräder und Zubehör.

Das 1916 gegründete Familienunternehmen wird heute in vierter Generation geleitet und beschäftigt über 1000 Mitarbeiter. Neben Produktionsstandorten in Deutschland (München, Landsberg, Wilnsdorf  und Sontra) sowie in Tschechien, China und den USA gibt es in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern Niederlassungen, darunter in Brasilien, England, Frankreich, Indien, Italien, Kanada, Korea, der Schweiz und Südafrika. Insgesamt ist die iwis Gruppe weltweit an 45 Standorten vertreten.

Kontakt:

iwis antriebssysteme GmbH
Essener Str. 23
57234 Wilnsdorf
Tel.: 02739 86 0
Fax: 02739 86 22
E-Mail: sales-wilnsdorf@iwis.com
Internet: www.iwis.com
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iwis 100 Jahre