Neuentwicklung: Ketten für die Getränkedosenindustrie

04.05.2015

Für die Herstellung von Getränkedosen aus unterschiedlichen Materialien und den sicheren Transport dieser dünnwandigen Hohlkörper im Herstellungsprozess bietet der Münchner Kettenspezialist iwis antriebssysteme GmbH & Co. KG eine Reihe an Spezial-Förderketten, sogenannte Pin Oven Chains, an. Die neueste Version dieser Kettenreihe trägt die Bezeichnung POChain-I und ist ab Juni 2015 verfügbar. Sie erweitert das Produktprogramm im Bereich der Getränkedosenförderketten um eine kostenoptimierte Ausführung.

Bei den Getränkedosenförderketten, die in der Branche mit dem englischen Begriff Pin Oven Chains bezeichnet werden, handelt es sich um besonders verschleißfeste und zuverlässige Rollenketten, auf denen Transportstäbe mit variablen Schutzköpfen angebracht sind (Bild 1). Sie gewährleisten den sicheren Transport von dünnwandigen Hohlkörpern bei hohen Geschwindigkeiten und unter wechselnden Temperatur- und Medieneinflüssen. Die Ketten finden in der Getränkeindustrie und überall dort Einsatz, wo Dosen oder andere dünnwandige Hohlkörper transportiert, lackiert oder getrocknet werden.

Die Getränkedosenförderketten stehen standardmäßig in der Kettengröße M128ASL (ANSI 60, 12A-1) zur Verfügung. Weitere Ausführungen, wie zum Beispiel gegen Korrosion beschichtete Ketten oder Ketten in wartungsfreier Ausführung (ML und ML-2) sind auf Anfrage ebenfalls lieferbar. Abhängig von der Geometrie des Fördergutes kann der Abstand der Transportstäbe abweichend zum Standard, bei dem jeder siebte Kettenniet als Transportstab dient, größer oder auch kleiner ausgeführt werden; minimal kann jeder zweite Kettenniet mit einem Transportstab versehen sein. Die Länge der Transportstäbe ist variabel: aktuell kann ein Abstand von der Kettenlängsachse bis zum Schutzkopf von 184 bis 214 mm realisiert werden (Bild 2: Beispiel POChain-I, Maß L).

Flexibel und wartungsfreundlich

Die zum Transport verwendeten und notwendigen Transportstäbe werden in definierten Abständen in Hohlbolzen der Kette gesteckt und mit selbstsichernden Muttern (POChain-P) oder mit einer zusätzlichen Lasche und Splinten (POChain-S) gesichert. Bei den Ketten der Ausführungen POChain-P und POChain-S kann der Anlagenbetreiber die Flexibilität der einzeln austauschbaren Stäbe durch Lösen der Mutter oder Entfernen des Splintes nutzen. Diese Ketten bieten so die Möglichkeit, verschlissene Transportstäbe oder beschädigte Teile einzeln auszuwechseln. Dazu muss die Kette nicht getrennt oder aus der Anlage entfernt werden, was Zeit bei der Wartung spart und die Grundkette über die Lebensdauer der Einbauteile hinaus erhält. Zusätzlich besitzen die Ketten der Versionen  POChain-P und POChain-S eine Sollbruchstelle an den Transportstäben, was bei einer Kollision größeren Schaden verhindert.

Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die neueste, ab Juni 2015 verfügbare Version trägt die Bezeichnung POChain-I. Diese Ausführung hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und erweitert das Produktprogramm im Bereich der Getränkedosenförderketten um eine kostenoptimierte Ausführung in bewährter iwis-Qualität. Bei allen POChain-Ausführungen werden zum Schutz der zu transportierenden Hohlkörper gefederte Schutzköpfe auf den Transportstäben appliziert (Bild 3). Diese Schutzköpfe bestehen aus einem hochtemperaturbeständigen, thermoplastischen Kunststoff, der selbst bei Temperaturen bis 260°C noch hervorragende Verschleißfestigkeit und Widerstandsfähigkeit, zum Beispiel gegen chemische Substanzen, besitzt.

Alle POChain-Ketten werden standardmäßig mit einem speziell an die Anwendung angepassten Schmierstoff ausgeliefert, der auch bei hohen Temperaturen, schnellen Kettengeschwindigkeiten und Einflüssen durch aggressive Medien ausgezeichnete Schmiereigenschaften hat. Weiterhin sind zusätzlich Sondergeometrien der Schutzköpfe, Stabenden mit fixen Schutzköpfen oder speziell geformte Transportstabenden ohne Schutzköpfe möglich. Pin Oven Chains können somit problemlos an die jeweilige Kundenanwendung angepasst werden (Bild 4).

Neben Getränkedosenförderketten bietet der Münchner Kettenspezialist eine komplette Produktpalette für alle Anwendungen in der Antriebs- und Fördertechnik an. Das Gesamtprogramm für industrielle Anwendungen enthält Präzisionsrollenketten, Hochleistungsrollenketten, Förderketten, wartungsfreie und korrosionsbeständige Ketten, Stauförderketten, Spezialförderketten, Flyerketten, Scharnierbandketten und Kunststoff-Mattenketten, weiterhin Ketten und Zubehör für Landmaschinen sowie Steuertriebssysteme für die Automobilindustrie.

Unternehmensinformation iwis:

iwis zählt zu den führenden Anbietern von Präzisionskettensystemen für Antriebs- und Förderzwecke. iwis umfasst drei Geschäftsbereiche:

  • iwis motorsysteme GmbH & Co. KG stellt Ketten und Steuertriebe für Motoren für die Automobilindustrie her.

  • iwis antriebssysteme GmbH & Co. KG produziert Präzisionsrollen- und Förderketten für industrielle Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, der Verpackungs-, Druck- und Lebensmittelindustrie und der Fördertechnik.

  • iwis antriebssysteme GmbH liefert Rollenketten, Landmaschinen-, Spezial- und Flyerketten, Scharnierband- und Mattenketten, Kettenräder und Zubehör.

Das 1916 gegründete Familienunternehmen wird heute in vierter Generation geleitet und beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. Neben Produktionstandorten in Deutschland (München, Landsberg, Wilnsdorf und Sontra) sowie in Tschechien, China und USA gibt es in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern Niederlassungen, darunter in Brasilien, England, Frankreich, Indien, Italien, Kanada, Korea, Schweiz und Südafrika. Insgesamt ist iwis weltweit an 45 Standorten vertreten.

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