Bruchkraft

Die Bruchkraft ist diejenige Kraft, bei der eine Kette unter quasi-statischer (sehr langsamer) Lasterhöhung infolge von Bruch versagt. Aufgrund der geringsten Bauteilquerschnitte reißt in der Regel eine Innenlasche auf Höhe des Laschenauges, oder ein Bolzen schert ab.

Die ISO-606-Norm für Rollenketten gibt Mindestbruchkräfte für alle Standard-Kettentypen vor. Ketten aus dem Hause iwis weisen gegenüber der Norm eine wesentlich höhere Bruchkraft auf. Ein Qualitätsmerkmal, das dem Konstrukteur und Anwender ein erhöhtes Sicherheitspotential bietet. Die Bruchkraft ist neben der Verschleiß- und der Dauerfestigkeit eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Kette.

Die Bestimmung der Bruchkraft erfolgt in der Regel durch vertikale Einspannung eines Prüfmusters in einer Universalprüfmaschine unter langsamer Lasterhöhung bis zum Versagen der Kette infolge zu hoher Zugspannungen.

Bei der Auslegung und Dimensionierung von Kettentrieben ist in den meisten Fällen die Dauerfestigkeit der Kette entscheidend, sodass als Faustregel empfohlen wird, mit einem Sicherheitsfaktor von 7 – bezogen auf die Bruchkraft – zu kalkulieren.

Beispiel einer Bruchkraftuntersuchung:

iwis 100 Jahre